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Book on Demand – Interview

Hallo Peter Zabuesnig,

gerade heute in der Zeit des digitalen Zeitalters erleben wir schon fast täglich einen Durchbruch in verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft und des gesamten Wirtschaftsystems sowie die totalen Gegensätze.

Auf der einen Seite gibt eine Krise der nächsten quasi die Hand und auf der anderen Seite boomt das Internet wie nie zuvor!

Wir können also mit Recht sagen, unsere Welt ist im Wandel!

Social Media Netzwerke erfreuen sich über Millionen von Mitgliedern, im eCommerce werden noch nie dagewesene Umsätze eingefahren und das wiederum bietet vielen Menschen eine noch nicht dagewesene Chance.

Vor allem sind Bücher immer noch in den Bestsellerlisten ganz oben und das eBook ist schwer am kommen.

Wie wir erfahren haben, haben Sie sich in den vergangen Monaten mit der Möglichkeit oder sagen wir mit der Frage: Autor sucht Verleger, auseinander gesetzt und haben auch eine Lösung gefunden, mit der jeder eBookautor ein Hardcoverbuch mit ISBN selbst verlegen kann.

Nebenbei bemerkt, dank Web 2.0 ist das alles möglich! Man nennt es Webpublishing oder noch besser „Book on Demand“!

Wir haben Herrn Peter Zabuesnig, der bereits mehrere Bücher im Selbstverlag mit dem Book on demand Verfahren veröfffentlicht hat zum Interview geladen.

Hallo Peter, noch einmal vielen Dank dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast.
Bitte stelle dich kurz unseren Lesern vor.

Ja danke erst einmal für die Einladung, mein Name ist Peter Zabuesnig ich bin 49 Jahre alt und Unternehmensberater für Neue Medien besonders im Bereich Video und Internet.Eigentlich bin ich Betriebswirtschaftler und Unternehmensberater nicht Historiker. Geschichte ist mein Steckenpferd und ich habe mich die letzten vier Jahre intensiv mit der Geschichte des letzten Jahrhunderts beschäftigt, besonders natürlich die Zeit der beiden Weltkriege und der Inflationen, 1923 und 1929. Die vergangenen Finanzkrisen zwingen einen ja direkt dazu, aus der Geschichte zu lernen.

1. Über was für ein Thema haben Sie ein Buch geschrieben?
Das Thema meines Buches ist die “Balance of Power”. Die “Balance of Power” war ein Grundprinzip der englischen und brittischen Aussenpolitik vom Mittelalter bis zum Ende des zweiten Weltkrieges. Im wesentlichen bedeutet “Balance of Power” dass England als Seemacht, keine Vorherrschaft  einer nur einzigen Macht oder Mächtebündnisses in Europa duldet. Droht eine solche Vormachtstellung verbündet sich England sofort mit der zweitmächtigsten Macht auf dem Kontinent um das Mächtegleichgewicht wiederherzustellen und sei es durch Krieg. Die beiden Weltkriege waren logische Auswirkungen der Balance of Power und mein Buch beschreibt den Weg zu den Kriegsausbrüchen 1914 bzw. 1939. Dabei kommen auch Aussagen des Diktators und Verbrechers Hitler vor, die erst 2004 öffentlich wurden. Alles in allem – wie ich meine – durchaus gelungen.

2. Wie sind Sie auf dieses Thema gekommen?

Ein heikles Thema, ist mir durchaus bewusst. Das Ziel dieses Buches ist die Aufklärung. Da wird uns ständig in den Medien die angebliche Schuld der Deutschen ins Bewusstsein gehämmert und keiner der führenden Historiker will auf die Politik des British Empire nach dem Prinzip “teile und hersche” näher eingehen. Dabei war es gerade diese Politik die Europa die letzten 100 Jahre nicht zur Ruhe kommen ließ.

3. Wie sind Sie auf „Book on demand“ aufmerksam geworden, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt?

Natürlich wie so vieles, bin ich durch das Internet auf diese Möglichkeit gestossen und war von Anfang an begeistert.

4. Was ist “Book-on-demand”?

“Book on demand” ist nichts anderes als das dein Buch erst produziert, das heisst gedruckt wird, wenn es bestellt wurde. Eine wunderbare Sache, man hat keine Lagerkosten und Herstellungskosten auch nur, wenn man wirklich verkauft, genial einfach.

5. Was für Vorkenntnisse haben Sie dafür mitgebracht?

Na ja zu dem Thema Book on demand hatte ich keine Vorkenntnisse, zum Thema des Buches natürlich schon. Es ist nicht so einfach wie in den Beschreibungen der “Book on demand – Anbieter” angepriesen, eine PDF Datei hochladen und schon gehts los. Nein, dazu muss man sich schon intensiv vorbereiten und auch genau wissen, wo was hochzuladen bzw. zu editieren ist. Derjenige der es einmal erfolgreich durchgearbeitet hat, verlernt es nicht mehr, es ist wie beim Radfahren. Ich bin heute in der Lage innerhalb von zwei Stunden ein komplettes Buch fertig zu editieren und zum Verkauf durch Amazon bereitzustellen. Die Listung bei Amazon dauert natürlich etwas. Für Deutsche ist auch die Listung in Amazon.de wichtig, dies bieten fast alle Book on demand Anbieter.

6. Was für Vorkenntnisse werden benötigt?

Was heisst hier Vorkenntnisse, im Grunde genommen ist so ein Buch nicht schwieriger zu editieren als eine normale E-mail schreiben. Man muss halt die einzelnen Schritte genau und penibel durcharbeiten, sich vorbereiten eventuell Bilder vorher schon editieren, die Textgrössen genau bestimmen und auf die gewünschte Buchgrösse abstimmen. Das größte Problem dürfte sich für Leute stellen die im Umgang mit dem Internet bzw. dem Computer nicht so fit sind. Aber auch hier gilt der alte Spruch: “eine Sache lernt man am bestem indem man sie macht!”

7. Was für Erfahrungen haben Sie bezüglich der Anbieter gemacht?

Durchwegs positive Erfahrungen habe ich mit den Book  on demand Anbietern BOD und lulu gemacht. Beide BOD und Lulu, haben mich hier überzeugt, technisch gesehen. Es gibt halt bei BOD einige Kleinigkeiten die mich dazu bewogen haben ausschliesslich bei lulu.com zu veröffentlichen. Eine ISBN denke ich, ist bei allen Anbietern kein Problem. Der Unterschied liegt beim Buchhändler. Diese sehen unter BOD sehr wohl, dass es sich hier um eine Eigenproduktion handelt und nehmen solche Bücher nicht sofort ins Sortiment auf. BOD ist eine Tochter von libri, das muss einem schon bewusst sein.

8. Was für Kosten kommen auf einen zu?

Die Kosten für ein Buch richten sich natürlich nach der individuellen Ausgestaltung, will heissen Druck, Hardcover oder Paperback. Zusammengefasst kann man sagen dass ein Buch im Selbstverlag für unter 100 Euro zu realisieren ist. Da muss aber schon alles stimmen. Mit entsprechenden Marketing-Maßnahmen steigt natürlich der Preis.

9. Gibt es die Möglichkeit der Korrektur?

Ja natürlich die gibt es und das kann auch nochmal den Preis für den Selbstverlag anheben. Ganz einfach aus dem Grund, weil sie nach einer möglichen Korrektur, natürlich wieder ein Korrekturexemplar bestellen müssen. Ich persönlich musste viermal nachkorrigieren und ergo auch vier mal den Korrekturabzug bestellen. Deshalb ist es unabdingbar das man sein Script penibel vorbereitet, sonst wird die Soße des Bratens teuerer wie das Fleisch. Ich helfe ihnen gerne bei der Veröffentlichung ihres Buches kontaktieren sie mich über meine Webseite

www.weltkrieg.cc

10. Wie  finden wir Ihr Buch? der link zu meinen Buch:

http://www.lulu.com/product/hardcover/hitler-privat-balance-of-power-und-weltkrieg/13218384

Herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast!

Gruss

Lothar

Hier noch eine Buchempfehlung von mir:
Selbst publizieren mit eBooks und Print-on-Demand: So kickstarten Sie Ihren Einstieg als Autor

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